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  • demimurx 10:01 am on February 26, 2017 Permalink | Reply  

    Star Wars: The Force Unleashed (Das Video Game) 

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    Diesen Spruch kennen viele Star Wars Fans nur bedingt. Denn in Star Wars The Force Unleashed übernimmt man nicht die Rolle eines Jedis, sondern man darf höchstpersönlich den geheimen Schüler von Darth Vader steuern. Das Spiel knüpft an den Ereignissen zwischen Episode III und Episode IV an.

    Nachdem Anakin Skywalker zum fürchterlichen Darth Vader „umgebaut“ wurde, beschloß er schließlich selbst Herr der Galaxis zu werden.Doch bevor dieser Traum in Erfüllung gehen kann muss sein Meister der Imperator beseitigt werden. Vader bemerkt jedoch schnell, dass er alleine gegen seinen Meister keine Chance hat. Wie es der Zufall so will entdeckt Vader auf dem Wookiee-Heimatplaneten Kashyyyk einen kleinen Jungen, nachdem er seinen Vater (ein übrig gebliebender Jedi Meister) getötet hat. Vader nimmt diesen Jungen auf und lehrte ihm die Geheimnisse der dunklen Macht. Bevor man sich mit dem „Starkiller“ auseinander setzen darf, besteht der erste Level darin Darth Vader zu steuern und dieses Geschehen in die Tat umzusetzen.

    Nachdem viele Jahre vergangen waren, wuchs der „geheime Schüler“ heran und ist bereit für seine „erste wahre Prüfung“, das Finden und Vernichten der letzten übrig gebliebenden Jedis. Die Story wird dabei in recht netten Zwischensequenzen weitererzählt.

     

    Entfessele die Macht der dunklen Seite

    Das ist das Stichwort für dieses Spiel. Hier steht die Action im Vordergrund. Neben dem berühmtem Lichtschwert stehen euch weitere Angriffmöglichkeiten unter Nutzung der Macht zur Verfügung. Außer herkömmlichen Attacken wie Elektroblitze oder Machtstöße gibt es auch die Möglichkeit, jedes beliebige Objekt inklusive Gegner gezielt zu packen und durch die Gegend zu schleudern. Dazu einfach mittels R2 den jeweiligen Gegenstand anvisieren und mit Hilfe der Analog Sticks frei bewegen und, falls erwünscht, weg zu schleudern. Das hört sich zwar alles schön und gut an aber in der Hitze des Gefechts kommt dieses Feature so gut wie nie zum Einsatz, da während eines Machtangriffes der Spieler völlig ungedeckt bleibt. Also wird stattdessen lieber das Laserschwert gezückt. Ähnlich wie in Devil May Cry erhält man für jeden besiegten Gegner Punkte. Sind genug davon gesammelt, steigt der Schüler eine Stufe auf und bekommt weitere Punkte gutgeschrieben, mit denen die Fähigkeiten des Spielers verbessert werden können. So können beispielsweise die einzelnen Machtfertigkeiten hinzugelernt oder gesteigert werden.

     

    Eine Reise auf fremde Planeten

    Die verschiedenen großen Areale in Star Wars The Force Unleashed sind detailgetreu modelliert. Die meisten Level können durch viele Details und gute Architektur überzeugen, andere wiederum sind ziemlich eintönig gestaltet. Damit es nicht zu Orientierungsproblemen kommt, zeigt euch eine kleine Übersichtskarte jederzeit den Weg zum nächsten Missionsziel an. Der Aufbau der meisten Levels ist streng linear und lässt kaum Freiraum für reichliche Rätseleinlagen. Es gibt zwar einige Passagen, bei denen ein Schalter umgelegt oder per Machtgriff Brücken gebaut werden müssen, die meiste Zeit jedoch bewegt man sich in schlauchähnlich aufgebauten Levels und vernichtet alles was einem im Weg steht.

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    Ein Sith gegen das Imperium

    Wie bereits erwähnt ist das Spiel auf Action ausgelegt welche hier wirklich nicht zu kurz kommt. Dennoch machen sich schon einige Macken breit. So sind die meisten Gegner einfach dämlich und bleiben die meiste Zeit nur stehen und fangen an aus allen Rohren zu schießen. Dazu kommt noch das ständige nachjustieren der Kamera, da sie selbst ihre Probleme hat. Doch wenn nun schließlich ein Endgegner auftaucht, dann vergisst man schnell die schlechte KI der Gegner. Hier tauchen verschiedene „Bosse“ auf, nicht nur Jedis, sondern auch große Star Wars typische Ungeheuer gilt es zu besiegen. Um einen Endgegner letztendlich zu besiegen, gilt es ähnlich wie in God of War kurze Quicktime-Events zu meistern

    Physik ist langweilig?

    Nicht in Star Wars The Force Unleashed, denn hier werden gleich drei verschiedene Physikengines benutzt. Die Digital Molecular Matter-Engine von Pixelus schafft es die Eigenschaften physikalischer Objekte originalgetreu wiederzugegeben. Dadurch verformen sich zum Beispiel metallene Objekte jedes Mal anders, wenn der Machtstoß eingesetzt wird. Die Euphoria-Engine die bei GTA IV benutzt wurde, sorgt dafür, dass Feinde versuchen, sich festzuhalten, wenn sie in den Machtgriff genommen werden. Last but not least die gute alte Havoc-Physikengine. Ihre Aufgabe ist es Objekte physikalisch korrekt durch die Gegend fliegen zu lassen.Die Lichteffekte und die kleinen Details sind sehr schön inszeniert. Der Sound ist wie bei jedem Star Wars Spiel und Film einfach bombastisch. Neben den altbekannten Kompositionen von John Williams wurden auch noch weitere passende Stücke hinzugefügt. Eine gelungene Synchronisation, das „Zischen“ der Laserstrahlen und der typische Klang des Laserschwertes sorgen für Kinofeeling pur.

    Die Schattenseite ist allgegenwärtig

    Grafisch macht Star Wars The Force Unleashed einen passablen Eindruck. Leider wird die Grafik dann aber durch etliche kleine Ruckler und Tearing nach unten gezogen. Auch ist das Spiel von Pop-ups nicht verschont geblieben. Wenn eine ruhige Stelle gefunden wurde und man sich alles genauer ansehen will, dann fällt schnell auf, dass plötzlich ein Baum oder ein Riesen Pilz erscheint. Bei der PS3 Version ist auch eine 3 Gigabyte große Installation notwendig. Dennoch kommt das Gefühl auf, dass die Installation kaum was gebracht hat, denn es werden kaum Ladezeiten im Menü oder im Gameplay verkürzt. Schade allerdings ist das Fehlen eines Multiplayer-Modus. Die einzige Möglichkeit ist es die grandiose Story immer wieder von vorne zu spielen.

     
  • demimurx 10:10 am on February 24, 2017 Permalink | Reply
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    Madagascar 2 – Escape to Africa – PC/Wii/Xbox/PS 

    Pünktlich zum Kinostart des Neuen animierten Trickfilmabenteuers Madagascar 2, bekommt die Spielergemeinde die Möglichkeit jenes Abenteuer daheim vor eigener Konsole nochmals zu erleben. In den letzten Jahren ist es beinahe zur Gewohnheit geworden das kurz nach Veröffentlichung eines Filmes, dass passende Spiel auf den Markt geworfen wird. In der Regel handelt es sich bei diesen „Portierungen“ um einfache „Minispiele“, welche nur in den seltensten Fällen für Langzeitspaß sorgen und lediglich dafür gemacht worden sind, die Geldbeutel der Spieleindustrie zu füllen. Ob und inwieweit diese (oftmals schlechte) Gewohnheit auf das gleichnamige Spiel des Filmes Madagascar 2 zutrifft wird im folgenden Review näher behandelt.
    madagascar 2
    Selbstverständlich hält die Story Madagascars 2 an den Geschehnissen des Filmes fest. Nachdem die vier Hauptcharaktere Leo, Marty, Melmen sowie Gloria aus dem New Yorker Zoo ausgebrochen und auf der schönen Insel Madagascar gestrandet sind, haben sie jenes Paradies nach einiger Zeit satt und wollen, zwecks Heimweh, den Weg zurück nach New York antreten. Das die Rückkehr nur von kurzer Dauer ist, muss wohl nicht näher erwähnt werden. Es kommt somit wie es kommen muss, die tapferen Zootiere legen eine astreine Bruchlandung – mit dem zuvor noch zusammengeflickten Flugzeug – mitten in Afrika hin. Nun heißt es das Flugzeug wieder in Gang zu setzen um in die langersehnte Heimat zurückzukehren.
    Die Minispiele sind zurück!
    Wer bei Madagascar 2 an ein komplexes Jump & Run für jung und alt denkt, wird sich nach kurzer Zeit enttäuscht in die Ecke setzen und schmollen. Vielmehr beschert uns Activision einen totalen Genremix, der etliche (!) Minispiele mit unterschiedlichen Genrearten beinhaltet. Über die gesamte Spieldauer steht der Jump & Run Anteil zwar im Vordergrund, dennoch wirken diese Abschnitte eher als „Einleitung“ bzw. „Übergang“ zum nächsten Minispiel.
    Der Grundgedanke der Genrevermischung ist zwar nicht verkehrt, jedoch nur wenn er auch zu Ende gedacht wurde. Es ist somit zwar lobenswert das durch die Vielfalt einiges an Abwechslung geboten wird, allerdings sollte das gesamte Konzept stimmig sein und auch dementsprechend sinnvoll umgesetzt werden. Die Jump & Run Einlagen sind in der Regel zu simpel und die andauernden Unterbrechung durch die vielen (mickrig kleinen mini mini) Minispiele nervig – der Spaßfaktor hält sich trotz des soliden Grundgedankens in Grenzen. Und wenn keine große Unterhaltung aufkommt, sollte eher das Prädikat „nicht empfehlenswert“ erteilt werden. Alles in allem wirkt Madagascar 2 daher eher wie eine mittelmäßige Minispielsammlung.
    Neben Geschicklichkeitsaufgaben, Reaktionstests und Wettrennen sind etliche andere Genre versteckt. So wird dem Spieler eine „Reise nach Jerusalem“, ein „Sprungbrett-Wettbewerb“, ein „Fußballmatch“ aber auch subtile Dinge wie stubides knöpfendrücken in der richtigen Reihenfolge oder fotografieren abverlangt. Aufgrund dieser starken Anhäufung von Minispielen kommt es dem Spieler so vor als würde er nur von Minispiel zu Minispiel hetzen.
    Das Bild was sich daraus ergibt ist somit alles andere als positiv. Im Gegenteil sogar, das Spiel wirkt somit ziemlich lieblos und – ohne auch nur den Hauch einer Chance an den Film heranzukommen – enorm hastig. Wenn wenigstens die Jump & Run Einlagen ausgereift wären, würde der ein oder andere Negativpunkt sicherlich verschmerzt werden können. Leider hat Madagascar 2 auch hier nicht viel Positives zu bieten, da der Spieler nur wenig Freiraum hat und die zu begehenden Areale linear und äußerst beschränkt sind.
    Hat man sich einmal mit dem Grundgedanken angefreundet, so stolpert der Spieler von Minispiel zu Minispiel. Hierbei findet ein flüssiger Charakterwechsel statt, so dass jede wichtige Hauptfigur seinen Anteil am Gesamtspiel erhält. Handelte das vorherige Kapitel größtenteils von Leo, so steuert man im nächsten Abschnitt einen der vier sagenumwobenen Pinguine um an Bauteile für das Flugzeug zu kommen. Hierbei fällt auf das jede Figur seine persönliches Moves hat – Melman breitet seine Stelzenbeine aus und fängt an wie ein Helikopter zu fliegen, Leo brüllt alle Gegner weg oder das Zebra Marty rennt schneller als die bekannte schnellste Maus von Mexico. Selbstverständlich spielen die charakterspezifischen Eigenschaften in den Minispielen jeweils eine gewisse Rolle.
    Ein weiterer großer Kritikpunkt an Madagsacar ist wohl der Schwierigkeitsgrad, der für geübte Spieler und vermutlich sogar für Kinder viel zu tief angesetzt ist. Erfahrene Spieler wird das Spiel – wenn überhaupt – nur kurzzeitig beschäftigen, falls es doch vorkommen sollte dass, das Spiel mehrere Stunden im Laufwerk beheimatet ist, wird der Spieler bereits nach 6 Stunden Spielzeit mit der Endsequenz belohnt. Ob das nun positiv oder negativ beurteilt wird, kann nun von jedem selbst entschieden werden.

    Aber nein, Madagascar 2 hat nicht nur schlechte Seiten zu bieten. Die grafische Darstellung wird zwar niemanden vom Hocker reißen, dennoch erfüllt Sie Ihren Zweck und reicht in Anbetracht des Spielkonzeptes völlig aus. Und auch wenn die Animationen nicht immer gelungen sind, so können die Charaktermodelle ein angenehm gutes Design aufweisen und optisch durchaus ansprechen. Schön ist auch das es wirklich alle Charaktere ins Spiel geschafft haben, so sind neben unseren 4 Zootieren zusätzlich die Pinguine und etliche andere Nebendarsteller vertreten. Neben dem Spielgeschehen gönnt Activision dem Spieler außerdem ein paar Szenen aus dem gleichnamigen Film und sorgt im Verlauf des Spiels, auch außerhalb der Filmsequenzen, für den ein oder anderen angenehmen Lacher.

    Außerhalb der wenigen Filmsequenzen sorgen die Kommentare und Sprüche der Akteure für das ein oder andere Grinsen auf den Wangen des Spielers. Doch auch wenn die Synchronisation äußerst gut gelungen ist muss man traurigerweise feststellen, dass die deutsche Sprachausgabe nicht mit den Originalstimmen vertont wurde. Als Spielumsetzung eines Filmes ist das als äußerst fragwürdig anzusehen, so dass trotz der guten Vertonung ein fader Beigeschmack bleibt. Weiterhin ist die Sounduntermalung leider ziemlich schlicht ausgefallen und sticht weder positiv noch negativ hervor.

    Aber es gibt ja noch den Multiplayer…
    Wer keine Lust hat alleine mit Melmen und Co seine Zeit zu verbringen, der hat die Möglichkeit einige der Minispiele gemeinsam mit maximal drei weiteren Mitstreitern zu absolvieren. Macht einerseits ein wenig mehr Spaß und kann andererseits die Gesamtspieldauer etwas nach oben treiben. Aufgrund des Multiplayers wird der Schwierigkeitsgrad enorm nach oben getrieben denn – wie sollte es auch anders sein – es wird vermutlich enorm schwer sein, drei weitere Spieler für Madagascar 2 vor die heimische Konsole zu bekommen.
    Wer es dennoch schafft – auch wenn sich nur ein Freund hinzugesellen sollte – kann nachfolgend einzelne Spiele gegeneinander bestreiten oder sich in einem kleinen Minispiel-Turnier messen.
     
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